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TECHNISCHE PFLICHTBEREICHSÜBUNG IN IRNDORF


Am 9. September fand im Löschgebiet Irndorf die jährliche technische Pflichtbereichsübung statt. An der Übung nahmen die drei Feuerwehren aus Kremsmünster teil. Bei fünf Stationen wurden unterschiedlichste Unfallszenarien abgearbeitet.

 

Station 1:   Gebäudeeinsturz

LAST Kremsmünster und LFB Krühub hatten hier die Aufgabe drei unter Betonbrocken verschüttete Personen zu befreien. Unter Einsatz von Hebekissen, Brecheisen und dem Ladekran gelang es der eingesetzten Mannschaft relativ rasch die Personen zu befreien.

Station 2:   Chemikalienaustritt auf landwirtschaftlichem Betrieb

KDO, LFB Kremsmünster und TLF Krühub hatten die Aufgabe einen leck geschlagenen 1000l Behälter abzudichten welcher von einem Anhänger gestürzt ist. Dazu gingen sie mit schwerem Atemschutz vor und forderten über Florian Irndorf nähere Informationen über den gefährlichen Stoff an.

Station 3:   Person in landwirtschaftlicher Maschine eingeklemmt

KLF Irndorf und TLF Kremsmünster mussten eine Person retten, welche in die Futteraufnahme eines Ladewagen geraten war. Dazu wurde die Aufnahme entfernt und einige Zinken abgeschnitten. Dann wurde die Person nach oben auf die Ladefläche gezogen und somit befreit.

Station 4:   Menschenrettung aus Getreidesilo

TMB Kremsmünster und die Höhenretter Irndorf hatten die Aufgabe zwei bewusstlose Personen aus einem Silo zu retten. Zwei Höhenretter seilten sich unter schwerem Atemschutz in den Silo ab, um die Personen in die Korbschleiftrage zu heben. Die Trage wurde dann mit Hilfe der Seilwinde am Korb der TMB hoch gezogen und im Freien wieder abgelassen.

Station 5:   Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

RLF Irndorf und KRF Kremsmünster hatten bei dieser Station die Aufgabe insgesamt sechs Personen zu retten. Durch eine Vorrangverletzung hat ein PKW seitlich einen VW – Bus gerammt, dieser ist dadurch umgestürzt und an eine Mauer gedrückt worden, der PKW kam schwer beschädigt daneben zu stehen. Rüstlösch Irndorf übernahm die Bergung der drei Verletzten im Auto, dazu wurde das eingedrückte Dach entfernt und die Türen aufgespreitzt. Rüst Kremsmünster übernahm die Rettung der drei Verletzen im Bus, welche sich aufgrund des eingeschränkten Zugangs zum Fahrzeug als schwierig gestaltete. Um den Beifahrer befreien zu können wurde die Trennwand zum Laderaum herausgetrennt und der Verletzte mit dem Spineboard geborgen. Der Lenker war unter dem Lenkrad eingeklemmt, deshalb wurde der Bus aufgedreht und der Vorderwagen mit dem Stempel nach vorne gedrückt.

Die Übung zeigte den hervorragenden Ausbildungsstand der Kremsmünsterer Feuerwehren und die reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen Mannschaften. Ein Besonderer Dank gilt den Übungsvorbereitern und den Familien Glinsner und Stockinger, bei denen die Übung durchgeführt wurde.